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PRESSETEXTE GEIERABEND 2026
Erfolgreiche Geierabend-Premiere – Publikum rastet aus
Mit einer ebenso politischen wie rauschenden Premiere ist der Geierabend 2026 am 2. Januar auf Zeche Zollern fulminant in die neue Session gestartet. Schon nach wenigen Minuten war klar: Dieser Abend wird ein Ereignis. Vor restlos begeistertem Premierenpublikum zeigte das Ensemble eindrucksvoll, warum der Geierabend seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Kabarett- und Karnevalsformaten des Ruhrgebiets zählt – bissig, musikalisch, hochaktuell und tief verwurzelt im Revier. Die Session kennt keine Schonzeit. Politische Großwetterlagen, lokale Absurditäten und gesellschaftliche Moden werden mit Tempo, Schärfe und großer Spielfreude zerlegt. Besonders eindrucksvoll gelingt dies in der Szene „Kanonenmütter“: Zwei Mütter übernehmen kurzerhand selbst den Wehrdienst für ihre Söhne. Zwischen Feng Shui, hautfreundlichem Naturschlamm und militärischem Gebrüll entsteht eine absurde, aber treffsichere Groteske zur aktuellen Wehrpflicht-Debatte – das Publikum reagiert mit Szenenapplaus. Nicht minder gefeiert: „SPD – Der Geist von Godesberg“. In einer Dortmunder Seniorentagesstätte beschwören die letzten verbliebenen Genossen den legendären Parteitag von 1959 und hoffen auf Rettung durch Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner. Dass diese politische Séance gründlich aus dem Ruder läuft, sorgt für große Lacher, lautstarke Zustimmung und spürbare Treffer. Herzhaftes Ruhrgebietsvergnügen liefern zudem „Bottrop statt Botox“, wenn die kompromisslosen Schönheitschirurgen Dr. Dick und Dr. Fick den OP-Tisch übernehmen, sowie „Hobby Horsing und Köttbullar“, die große Leistungsschau der IKEA-Betriebssportgruppe aus der diesjährigen Geierabend-Partnerstadt Kamen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie virtuos der Geierabend Trends aus Social Media, Vorstadtturnhallen und Weltpolitik ins Revier übersetzt – neue Elemente, die das Publikum regelrecht von den Sitzen reißen. Auch die liebgewonnenen Charaktere zünden zuverlässig. Die mehrfach alleinerziehende Jessica Schmottke träumt von einer Karriere als Tradwife und scheitert ebenso charmant wie gnadenlos an der Realität des Jobcenters. „Die Experten“, die letzten Facharbeiter Dortmunds, philosophieren zwischen Europalette und Altersvorsorge. Und die „Frauen vonne Süd“ klagen pointiert über Trikotdesigns, Bahnverspätungen und den schleichenden Verlust der Derbykultur – Szenen, die das Publikum erkennbar abholen. Musikalisch präsentiert sich der Geierabend auf höchstem Niveau. Die rockigen Arrangements von Pele Götzer spannen den Bogen von viralen Popsongs wie Gangnam Style über Ballermann-Sound und Hits wie Walking On Sunshine bis zu aktuellen Chart-Hits à la APT. Tänzerische und gesangliche Höchstleistungen, präzise Choreografien und ein enormes Grundtempo prägen den Abend. Besonders beeindruckend sind die atemberaubend schnellen Kostüm- und Rollenwechsel, mit denen das Ensemble scheinbar mühelos zwischen Figuren, Milieus und Haltungen wechselt. Durch das Programm führt Steiger Martin Kaysh mit gewohnt bissigen Moderationen, bösen Kommentaren zum politischen Geschehen und sicherem Gespür für das Publikum. Der Applaus – häufig spontan, oft frenetisch – zeigt deutlich: Diese Mischung aus Klamauk, Haltung und musikalischer Wucht trifft den Nerv. Getragen wird der Geierabend 2026 von einem Ensemble, das seine Stärke aus Vielseitigkeit und Spielfreude zieht: Silvia Holzhäuser, Sandra Schmitz, Patrick Dollas, Stefan Peters, Benjamin Werner und Roman Henri Marczewski stehen für eine enorme Bandbreite zwischen Schauspiel, Gesang, Tanz und schneller Satire. Die Texte stammen von mehrfach ausgezeichneten Autorinnen und Autoren, die unter anderem für heute-show, ZDF Magazin Royale und Carolin Kebekus Show schreiben – ein Qualitätsversprechen, das sich Abend für Abend einlöst. Ein besonders emotionaler Moment der Premiere war der Abschied von Roman Henri Marczewski. Der Mitgründer, langjährige Präsident und prägende Geist des Geierabends verabschiedet sich nach mehr als drei Jahrzehnten von „seiner“ Bühne. Das Premierenpublikum bereitete ihm mit stehenden Ovationen einen würdigen, bewegenden Abschied – ein Zeichen großer Wertschätzung für eine Ruhrgebietspersönlichkeit, die den Geierabend entscheidend geprägt hat. Traditionell gehört auch der Pannekopp-Orden zur Session. Für 2026 nominiert sind NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst für seinen Schwenk zu Köln als „Leading Losing City“ in der Olympia-Debatte sowie Bettina Hartmann, stellvertretende Bürgermeisterin von Marl, die sich mit Stimmen der AfD wählen ließ – Nominierungen, die bereits jetzt für reichlich Diskussionen sorgen. Der Geierabend 2026 läuft noch bis zum 17. Februar auf Zeche Zollern. Tickets gibt es unter www.geierabend.de.
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PRESSEFOTOS GEIERABEND 2026 // RGB





















