Pannekopp Wahl

DIE KANDIDATEN

KANDIDAT NO. 1

 

Förderung der Stadt Herten.

Die Ruhrpottstadt Herten hat wenig. Sie schmückt sich deshalb mit dem Titel: „Größte Stadt Festland­europas ohne eigenen Bahnhof“. Diesen Titel kann sie vorerst behalten, dank DB Netz. Zwar startet der VRR schon dieses Jahr, 2019, einen perfiden Angriff auf das Alleinstellungsmerkmal. Nach 20 Jahren Planung fährt zum Jahresende wieder eine S-Bahn durch die Stadt. Die S 9, von Essen über Buer, Herten, nach Recklinghausen. Sie fährt durch Herten. Ohne Halt. Völlig übersehen wurde zum Glück, dass man zum sicheren Ein- und Aussteigen auch so etwas wie einen Bahnhof braucht. Für entsprechende Bauarbeiten muss so eine Bahnstrecke schon mal gesperrt werden. Das muss man beantragen. Jahre vorher, bei DB Netz. Das hat man getan, zu spät, aber man hat den Antrag gestellt. Den hat DB Netz jetzt abgelehnt. Für 2020.

Es wird also erst mal gefahren, aber nicht gebaut und schon gar nicht gehalten. Bis mindestens Ende 2022 behält Herten den Titel: „Größte Stadt Festlandeuropas ohne eigenen Bahnhof“, DB Netz sei Dank. Touristen werden in Massen strömen. Auch mit der Bahn und ziehen dann auf dem Stadtgebiet die Notbremse. Und die Hertener können Zügen winken.

Deshalb der Sieger des Pannekopp-Ordens 2019:

KANDIDAT NO. 3

 

Förderung der Stadt Herten.

Die Ruhrpottstadt Herten hat wenig. Sie schmückt sich deshalb mit dem Titel: „Größte Stadt Festland­europas ohne eigenen Bahnhof“. Diesen Titel kann sie vorerst behalten, dank DB Netz. Zwar startet der VRR schon dieses Jahr, 2019, einen perfiden Angriff auf das Alleinstellungsmerkmal. Nach 20 Jahren Planung fährt zum Jahresende wieder eine S-Bahn durch die Stadt. Die S 9, von Essen über Buer, Herten, nach Recklinghausen. Sie fährt durch Herten. Ohne Halt. Völlig übersehen wurde zum Glück, dass man zum sicheren Ein- und Aussteigen auch so etwas wie einen Bahnhof braucht. Für entsprechende Bauarbeiten muss so eine Bahnstrecke schon mal gesperrt werden. Das muss man beantragen. Jahre vorher, bei DB Netz. Das hat man getan, zu spät, aber man hat den Antrag gestellt. Den hat DB Netz jetzt abgelehnt. Für 2020.

Es wird also erst mal gefahren, aber nicht gebaut und schon gar nicht gehalten. Bis mindestens Ende 2022 behält Herten den Titel: „Größte Stadt Festlandeuropas ohne eigenen Bahnhof“, DB Netz sei Dank. Touristen werden in Massen strömen. Auch mit der Bahn und ziehen dann auf dem Stadtgebiet die Notbremse. Und die Hertener können Zügen winken.

Deshalb der Sieger des Pannekopp-Ordens 2019:

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