Die Regeln
Der Geierabend verleiht zum achten Mal seinen Pannekopp-Orden. Im Vorjahr scheute sich Franz-Josef Drabig nicht, als erster Preisträger den Orden auch anzunehmen. Doch auch er wollte die knallharten Regeln, die mit der Annahme des Ordens verbunden sind, nicht vollständig erfüllen.
Wir geben weder auf noch nach. Die Anforderungen bleiben hart. Gesucht wird auch 2010 wieder eine Person, Einrichtung, Behörde, die sich besondere Verdienste erworben hat ums Ruhrgebiet.
Eine Leistung, die nur ein wahrer Pannekopp des Jahres erbringen kann. Der Geierabend und seine Fans machen es dem Geehrten nicht zu leicht: Sie/er/es wird 25 Kilogramm um den Hals baumeln haben, rostigen Stahl, kein poliertes Feinblech, wir sind doch nicht im Rheinland.
Wir verleihen den Orden demokratisch. Das Publikum entscheidet. Zwei Wege gibt es: Per Applaus auf Zeche Zollern und hier im Internet, per Mausklick. Nach einer langen Qualifikation stehen zwei würdige Kandidaten im Finale.
Für die OrdensträgerInnen gelten folgende Regeln:
1. Der Pannekopp des Jahres nimmt den Orden freudig erregt an.
2. Die Ordensverleihung findet am 16.02.2010 (Veilchendienstag) auf Zeche
statt.
3. Er/ sie/ es trägt den Orden während der gesamten Fastenzeit ständig am Hals.
4. Baden gehen muss er/ sie/ es mit dem Öschi nicht unbedingt. Datt wär zuviel verlangt.
5. Er/ sie/ es strebt an, keine weiteren Verdienste ums Ruhrgebiet zu erwerben.
6. Mit dem Orden ist eine Prämie von 111,11 Euro verbunden.
7. Wir sind zwar nicht bestechlich, aber für 111,11 Euro gäb es schon dat ein oder andere Pilsken.
8. Sollen die Leute im Saal etwa mit trockener Kehle zugucken?
9. Sollte der Pannekopp des Jahres die Auszeichnung wider Erwarten ablehnen, fließt die Kohle einem sinnvollen Projekt zu.
Abstimmung | Kandidat 1: Thomas Middelhoff | Kandidat 2: Oliver Wittke