Der Geierabend-Präsident war schon immer ein Krawallbruder. Bereits als Kind sorgte der Kanadier für Tumult im Schulchor. Als Kontrabassist der Häuserbesetzer-Kapelle MEK-Bochum setzte er diese steile Rebellenkarriere fort.
Zwischenzeitliche seriöse Betätigungen als Mitorganisator des Bochumer Amateurtheathers, als Gründer des Kulturhauses Thealozzi oder als Initiator eines Kichentag-Projektes dienten allenfalls der Tarnung.
Bei einem Theaterstück im Bahnhof Langendreher zeigte er dann sein wahres Gesicht: Als Jesuskind in der Krippe sorgte er für einen handfesten Skandal. Blasphemie! Da blieb nur die Flucht zum Geierabend wo er sich nun unter einer roten Kinderstrumpfhose versteckt.
Steckbrief
Jahrgang: 1952
Berufswunsch: Sitzkissen-Verleiher beim Geierabend
Hobbies: Schnecken sammeln, Bäume bemalen, meckern, zusehen wie Rasen wächst und ab und zu mal Boul-Kugeln drauf schmeißen damit es länger dauert.
Vorbild: Meine Söhne, denn sie haben alles noch vor sich. Abenteuer Leben.
größte Tat in der Pubertät: diese Zeit unbeschadet überlebt
zu haben. Fast.
Ich meine unbeschadet.
liebstes europäisches Bauwerk: Stadtbad-Gallerie in
Bochum, weil da so schön
viel Platz drin ist. Viele große schöne Läden die
niemand haben will, an
einem Boulevard der fast immer menschenleer ist. Gebt sie mir.
meist benutztes Fremdwort: peripher tangieren
Ein Buch, das ich nie gelesen habe: Bei den meisten Bücher
warte ich auf die
Verfilmung - oder anders gesagt: man nehme ein Buch der
Frankfurther-Buchmessen der letzten 20 Jahren, und ich werde es
nicht kennen
- oder anders gefragt: wer ist Harry Potter?
Geierabend ist... die Erfüllung all meiner Träume
als Künstler,
oder meine
letzte Station vor der Rente die ich nicht kriege, oder...Geierabend
ist
Geierabend basta.
Ensemble
Die Darsteller
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Das Team
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