Der Geierabend - 19 Jahre alternativer Karneval im Ruhrgebiet.
Der Geierabend als „alternativer Karneval“ entstand 1991 als gemeinsame Idee des Kulturbüros Dortmund, der Kulturkooperative Ruhr sowie von einigen freien Theatermachern aus Dortmund und Umgebung.
1992 startete das Projekt im Theater Fletch Bizzel mit 14 Vorstellungen.
1998 vollzieht sich der bisher größte Umbruch: Die Gründungsmitglieder Lioba Albus, Augustin Uppmann, Barbara Müller und Heinz Weissenberg verlassen die Gruppe. Als neue Darsteller kommen Franziska Mense-Moritz, Hans Martin Eickmann, Martin Kaysh und Günter Rückert als Regisseur – mit ihnen gelingt es, nach einer kleinen Durststrecke von einem Jahr den Geierabend zum Zuschauerrekord von über 8.000 in 2000 und nahezu 20.000 Besuchern im Jahr 2004 zu katapultieren. Vor allem der Umzug in die Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen hat der Produktion sehr gut getan.
Doch auch im Umfeld des Geierabends tat sich einiges. Seit der Session 2000 ist mit der Brauerei Brinkhoff ein sehr engagierter neuer Hauptsponsor mit von der Partie. Das WDR-Fernsehen strahlte mehrfach eine Aufzeichnung des Programms aus. Die ultimative Karnevalssitzung im Ruhrgebiet wird zunehmend in ganz Nordrhein-Westfalen bekannt. Der WDR Hörfunk hat in 2001 und 2003 über 400 Hörer der Sendung „Westzeit“ auf WDR 2 zu einer Veranstaltung eingeladen – mit großem Erfolg auch bei den Besuchern aus dem Rheinland. Regelmäßig zum Karnevalswochenende strahlt das Hörfunkprogramm von WDR 5 einen zweistündigen Mitschnitt aus.
Doch neben der eigentlichen Bühnenproduktion zur Karnevalszeit weiß das Ensemble auch im Sommer zu überzeugen. Ein im Sommer veranstaltetes Open Air-Spektakel lockt jedes Jahr mehr als 2.000 Besucher an.
Im November 2001 veröffentlichte der Geierabend eine Live-CD mit dem Titel „Geierabend – der Koch poppt live“.
Seit der Session 2003 verleiht der Geierabend regelmäßig den Orden „Pannekopp des Jahres“ für „besondere“ Verdienste um das Ruhrgebiet.